5 Machtquellen in Organisationen

Organisationen bestehen aus Personen, die mehr oder weniger Macht ausüben. Manchmal beruht die Autorität auf dem Titel einer Person in der Organisation oder auf Fachwissen und Fachwissen. Andere können Macht durch zwischenmenschliche Beziehungen oder die Kraft ihrer Persönlichkeit ausüben. Und wieder andere gewinnen Einfluss durch die Fähigkeit, Zugang zu wichtigen Ressourcen zu gewähren.

Legitime oder Positionsmacht

Legitime Macht wird auch als Positionsmacht bezeichnet. Es wird von der Position abgeleitet, die eine Person in der Hierarchie einer Organisation einnimmt. Bei Stellenbeschreibungen müssen beispielsweise Nachwuchskräfte den Managern Bericht erstatten und den Managern die Befugnis erteilen, ihren Nachwuchskräften Aufgaben zuzuweisen.

Damit die Positionsmacht effektiv ausgeübt werden kann, muss davon ausgegangen werden, dass die Person, die sie ausübt, sie rechtmäßig erworben hat. Ein Beispiel für legitime Macht ist die des CEO eines Unternehmens.

Expertenkraft aus dem Besitz von Wissen

Wissen ist Macht. Expertenkraft ergibt sich aus dem Besitz von Wissen oder Know-how in einem bestimmten Bereich. Solche Menschen werden von Organisationen für ihre Fähigkeiten zur Problemlösung hoch geschätzt. Menschen mit Fachkompetenz führen kritische Aufgaben aus und gelten daher als unverzichtbar.

Die Meinungen, Ideen und Entscheidungen von Personen mit Fachkompetenz werden von anderen Mitarbeitern hoch geschätzt und haben daher großen Einfluss auf deren Handeln. Der Besitz von Expertenmacht ist normalerweise ein Sprungbrett zu anderen Machtquellen wie legitimer Macht. Zum Beispiel kann eine Person, die Expertengewalt besitzt, in die Geschäftsleitung befördert werden, wodurch ihr legitime Macht verliehen wird.

Referentenkraft aus zwischenmenschlichen Beziehungen

Die Macht der Referenten ergibt sich aus den zwischenmenschlichen Beziehungen, die eine Person zu anderen Personen in der Organisation pflegt. Menschen besitzen Referenzkraft, wenn andere sie respektieren und mögen. Referentenkraft entsteht aus Charisma, da die charismatische Person andere durch Bewunderung, Respekt und Vertrauen beeinflusst, die andere für sie haben.

Die Macht der Referenten ergibt sich auch aus persönlichen Verbindungen, die eine Person zu Schlüsselpersonen in der Hierarchie der Organisation hat, wie zum Beispiel dem CEO. Es ist die Wahrnehmung der persönlichen Beziehungen, die sie hat, die ihre Macht über andere erzeugt.

Zwangskraft aus der Fähigkeit, andere zu beeinflussen

Zwangskraft ergibt sich aus der Fähigkeit einer Person, andere durch Drohungen, Bestrafungen oder Sanktionen zu beeinflussen. Ein Junior-Mitarbeiter kann zu spät arbeiten, um eine Frist einzuhalten, um Disziplinarmaßnahmen seines Chefs zu vermeiden. Zwangskraft ist daher die Fähigkeit einer Person, einen anderen Mitarbeiter zu bestrafen, zu entlassen oder zu tadeln. Zwangskraft hilft dabei, das Verhalten von Mitarbeitern zu kontrollieren, indem sichergestellt wird, dass sie die Richtlinien und Normen des Unternehmens einhalten.

Belohnungskraft und Fähigkeit, die Zuteilung von Anreizen zu beeinflussen

Belohnungskraft ergibt sich aus der Fähigkeit einer Person, die Zuweisung von Anreizen in einer Organisation zu beeinflussen. Diese Anreize umfassen Gehaltserhöhungen, positive Bewertungen und Beförderungen. In einer Organisation neigen Menschen, die Belohnungsmacht ausüben, dazu, die Handlungen anderer Mitarbeiter zu beeinflussen.

Belohnungskraft motiviert die Mitarbeiter sehr, wenn sie gut eingesetzt wird. Wenn es jedoch durch Bevorzugung angewendet wird, kann die Belohnungskraft die Mitarbeiter stark demoralisieren und ihre Leistung verringern.