Vorteile hybrider Organisationsstrukturen

Ein Unternehmen kann aus einer Vielzahl potenzieller Organisationsstrukturen auswählen. Seitenorganisationen, Top-Down-Organisationen und andere Arten von Organisationsstrukturen können zu einer hybriden Struktur kombiniert werden. Die Weltbank definiert eine hybride Organisationsstruktur als eine, in der mehr als ein Organisationsdesign verwendet wird. Dies ermöglicht einem Unternehmen mehr Flexibilität bei der Verteilung der Arbeit und der Zuweisung von Jobrollen. Dies kann besonders in kleinen Unternehmen von Vorteil sein, in denen weniger Mitarbeiter für den täglichen Betrieb zur Verfügung stehen.

Gemeinsame Mission

Eine hybride Organisationsstruktur schafft eine gemeinsame Mission und ermöglicht es den Mitarbeitern, an verschiedenen Projekten und in verschiedenen Sektoren zu arbeiten. Diese Struktur schafft ein einheitliches Team von Personen mit einem gemeinsamen Ziel und unterschiedlichen Erfahrungen und Interessen. Jeder Mitarbeiter kann in den Bereichen arbeiten, für die er am besten geeignet ist, von Projekt zu Projekt wechseln und bei Bedarf an verschiedene Personen berichten.

Marktstörung

Hybride Organisationen eignen sich für sogenannte Marktstörungen, wenn sich eine Organisation oder ein Produkt auf die gleiche Weise in einen Markt einfügt, wie ein Kind Kanonenkugeln in ein Schwimmbad wirft. Durch den Einsatz viraler Methoden und das „Aufsehen“ kann die hybride Organisationsstruktur traditionelle Marktbarrieren überwinden, beispielsweise Werbebudgets, die kleinere Unternehmen finanziell lähmen könnten. Eine hybride Organisationsstruktur kann die Welle der Marktstörungen so weit treiben, dass ein massiver Medienblitz entsteht, der die Produktentwicklung und -nachfrage beflügelt.

Nutzungsumfang

Ein weiterer Vorteil der hybriden Organisationsstruktur ist die enorme Größe, die durch ihre Verwendung erreicht werden kann. Anstatt eine kopflastige, traditionelle Struktur von Management und Mitarbeitern zu haben, verwendet eine hybride Organisation eine Spinnennetz-basierte Struktur, in der Gruppen von Einzelpersonen, manchmal in verschiedenen geografischen Gebieten, zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Dies beseitigt auch das Problem, dass Verteilungspipelines den Zugang zum fertigen Produkt verlangsamen.